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Grill Workshop in Leonberg.

In dem kleinen Örtchen Leonberg diskutieren die Einwohner über potenzielle Seilbahnen, teure Kunstwerke die nie fertig werden und die Altherren verhindern den gewerblichen Zuwachs – den wir eigentlich mehr als alles andere bräuchten. Doch eine Hochburg strotzt dem Wahn schon seit Generationen und steht für Qualität und legt die Messlatte immer höher…

Ziegler Wohn & Tischkultur in Leonberg

Die wenigsten Leonberger kennen diesen Laden von Innen, weil sie sich schlichtweg nicht trauen hinein zuschauen, weil die Marken und die Aufmachung des Geschäfts einfach großartig sind. Wenn ich in meinem Freundeskreis frage, was sie denn über den Ziegler wissen, dann wenig bis teuer.

Sprich, das es ein Vinum gibt, man dort frühstücken kann, das es sich bei der Einrichtung um einen Doppelstock handelt und das die Produkte oftmals alles andere als teuer sind, das entdeckt man nur, wenn man den Schritt über die Türschwelle macht.

Kooperation mit Weber

Beim Ziegler gibt es, wie bereits erwähnt, auch mal Frühstück, dazu muss man sich aber früh genug anmelden. Auch Weinproben oder andere Tastings lassen sich dort wunderbar genießen und passend zum Sommer gibt es gemeinsam mit „Weber“ einen Grill Workshop unter der Rubrik „Events“ auf der Website.

Wer also Grillen liebt, egal ob mit oder ohne Fleisch, kommt hier voll auf seine Kosten und ein paar Tipps & Tricks machen das ganze Geschehen noch spaßiger.

Gemacht wurde ein LachsCamembertBurger mit schwarzen Buns (Brötchen), sowie gegrilltem Salat und gegarrten Kartoffeln und zum Hauptgang ein saftiges Steak. Die Nachspeiße ist nicht nur kindergerecht, sondern auch kinderleicht selber zubereitet – Die SchokoMarshmellowBanana!

Nächste und aktuell einzige Chance um einen ausführlichen Workshop genießen zu können, wäre am 17Juli. Daher empfehle ich, jetzt auf folgenden Link zu klicken und umgehend zu buchen, da vermutlich kaum mehr als 14-16 Leute daran teilnehmen können.

Grill Workshop Ziegler 17Juli

Im Anschluss folgen noch Bilder von den Grillmeistern und dem Workshop.

Der Geheimtipp, den schon jeder kennt.

Feudales Essen, optisch wie geschmacklich, danach suchtet es uns alle. Gastronomisch lässt Leonberg mittlerweile ja kaum etwas zu wünschen übrig. Doch vor gar nicht allzulanger Zeit, um genau zu sein im April 2018, bewegte sich etwas bei den Alteingesessenen, im tiefsten Eltingen.

Die Hasenstube bekam eine neuen Pächter, der für rund 25.000€ erstmal eine komplett neue Küche bauen ließ und mit viel handwerklichem Geschick das Interior auf Vordermann brachte. Der Außen und Eingangsbereich muss noch auf das kommende Frühjahr warten, bis Geld und Wetter wieder mitspielen.

Doch wollen wir uns aufs wesentliche konzentrieren. Griechische Küche ist schon immer eine Klasse für sich gewesen, aber hier zeigt sich ganz deutlich das es noch Unterschiede gibt. „Wir kaufen jeden Tag frisch ein“, wird mir erzählt und wenn ich diesen Spieß durchbeise – das Fleisch zart wie Butter, dann glaube ich ihm das auch sofort.

Der Koch hat einst in einem 5 Sterne Urlaubsresort gekocht und zeigt nun sein Können in der Leonberger Hasenstube. Das Vereinsheim ist auch für jegliche Art von Feiern zu mieten, ganz klar auch mit Vollbewirtung.

Besonders attraktiv ist, gerade wegen der Nähe zum Hertich, der Mittagstisch. Jeden Tag gibt es frisch aufgesetzten Gyros, aber auch diverse Schnitzel, Salate und auch mal ein Fischfilet. Mittags kommt man hier mit Getränk auf seine 10€ frisch, schnell und lecker.

Geplant sind Schnitzel und Fischtage, dazu bitte genaue Informationen der neuen Website und Facebookpräsenz entnehmen!

Taverne Hasenstube

Hertichstraße 4

71229 Leonberg

07152/354404

http://www.hasenstube.com

HUAWEI Y5 2018 für Einsteiger.

Unrealistisch, wie im Titel, Einsteiger und Smartphones in einem Satz zu nennen, denn heutzutage wachsen die Kinder ja ungefragt mit digitaler Überwachung auf.
Nichts desto trotz habe ich heute ein Review für „Einsteiger“, Senioren mit sehr guten Augen oder für all jene die ein bezahlbares Ersatzgerät suchen.
Das Huawei Y5 2018 ist derzeit das „kleinste“ Gerät von Huawei auf dem Markt und erfüllt mit einem Preis von 120€ alle erforderlichen Standarts der aktuellen Branche.

Auch wenn an Board nur 2GB RAM und 16GB ROM verbaut sind, so schiebt der QuadCore Prozessor mit dem Android 8.0 Oreo das System ganz schön voran.
Dieses Gerät dient in erster Linie zur zuverlässigen Erreichbarkeit oder als robustes Arbeitshandy.
Mit einer 8Megapixel Kamera hinten und einer 5Megapixel Kamera vorne dienen die Aufnahmen lediglich zur Übermittlung von rohen Daten ohne Detail und optischem Glanz.
Das TFT Display liefert satte Farben und arbeitet mit einer Auflösung von 720 x 1440px auf einer Gesamtfläche von 5,45 Zoll.

Für all jene die das Y5 tatsächlich als Hardliner benutzen möchten, können dieses auf 256GB Speicher erweitern und sogar die Dual Sim Funktion nutzen.
Es werden ausnahmslos alle Frequenzbereiche abgedeckt, die ersten 3 Wochen nutzte ich das Gerät als Hotspot und bekam volle LTE Leistung für 2 Laptops.

 

Über Amazon lässt sich das Gerät für 128€ inklusive Versand bestellen, ich selber habe das Gerät bei Saturn für 117€ bezogen.

FAZIT:
Das Huawei Y5 2018 macht insgesamt einen sehr soliden und treuen Eindruck.
Das Gehäuse ist sauber verarbeitet, die Abdeckung hinten besteht aus Plastik und fühlt sich nicht unbedingt wertig an, aber bei einem solchen Preis, sollte dies eher zu vernachlässigen sein.
Dual Sim und Speichererweiterung, sowie vollen Frequenzbereich und der anständige Preis, machen das Gerät entweder zu einem Allarounder für Wenignutzer oder zum perfekten Arbeitstelefon für alle jene für die Erreichbarkeit und Zuverlässigkeit im Vordergrund steht und nicht auf Performance und Entertainment angewiesen sind.
Mit dem 3020mAh Akku kann das Handy auch gut 1,5Tage ohne Stromversorgung auskommen, ich schätze eine OnScreenTime von 8-9h geht klar.
Wer ein günstiges, aber hochwertigeres Smartphone sucht, wird unter 200€ wohl eher beim Huawei Y7 2018 landen. (Metallische Abdeckung / Fingerabdrucksensor / usw.)

PreOpening Gustaggio in Leonberg (Allegre)

Heute 05.09. war ich beim PreOpening des Gustaggio Leonberg. Allerdings ist Leonberg nur ein Ableger des Sindelfinger Erfolgkonzeptes und auf der anderen Seite hat sich alles geändert, bis auf den Besitzer. (Allegre)

Hier erfreut sich das Herz jener die italienische Küche lieben. Gewiss ist hier keine LaCuisine angesiedelt die den schwäbischen Geldbeutel bedient, als viel mehr hochwertige Zutaten aus der originalen Region. Mit Parmaschinken und Parmesan sind nur die Basics geknüpft die die kulinarische Einfachheit so exquisit macht.

Wir haben uns Spaghetti im Parmesanlaib gegönnt, Carpaccio als Vorspeise und alle Nachspeisen aka Tiramisu, PannaCotta und so weiter.

Ehemals Allegre

Das Interieur spricht eine völlig neue Sprache, das Frontcooking ist absolut zeitgemäß und die Smokinglounge bietet Exklusivität.

Das ehemalige Allegre ist absolut nicht wieder zu erkennen und bietet, nicht nur mehr Sitzmöglichkeiten, sondern auch endlich funktionierendes WLAN.

Was in Sindelfingen eingeschlagen hat wie eine Bombe, wird mit Sicherheit auch hier greifen, da sind sich Betreiber und Testgäste sicher, ob sich andere italienische Gastronomen nun gefährdet fühlen, wird sich bald zeigen.

Einen kleinen Einblick des Abends hab ich hier noch in Bildern eingefangen.

Ehemals Allegre erstrahlt im neuem Glanz, neuem Namen und neuem Konzept. Das Gustaggio hält feudalen Einzug in der leonberger Gastronomiewelt. Ciao Bella

Der echte Italiener seit 1986

Jene die meinen Blog verfolgen wissen um meine unstillbare Gier nach gutem Essen. Nun war es wieder soweit, Sonntag 13.00Uhr, da muss was auf den Tisch.

Oftmals will man etwas Neues ausprobieren oder nicht allzu weit fahren. In diesem Fall hatte ich schon fast vergessen, das wir 10min von Leonberg aus nicht nur ein gutes Restaurant haben, sondern für diese sommerlichen Temperaturen sogar einen absoluten Hotspot.

Seit 1986 haben wir die „Pizzeria Mini-Golf“ in Renningen. Schön gelegen am Stadtrand zaubert diese, so muss man mittlerweile schon sagen, Kultstätte, italienische Köstlichkeiten auf den Tisch. Lächelnde und zügige Mitarbeiter flitzen vollbepackt mit Tellern durch den Garten – Für mich war es kein „Außenbereich“, sondern ein liebevoll gestalter Garten mit vielen Details und auch ruhigen Ecken, niemand sitzt direkt beim Nachbarstisch.

Das Unglaubliche ist, auf dem Freiluftgelände finden bei voller Auslastung bis zu 250 Personen Platz und Innen an die 130, nicht auszudenken was das für die Küche bedeuten würde.

Mir wurde erzählt das es saisonal schon mal passieren kann das man kurzfristig Schnecken auf eine Aktionskarte packt und egal wie ungewöhnlich sich das anhört, die Leute scheinen begeistert zu sein. Pizza und Pasta sind auch hier absolute Highlights, dennoch wird die Karte mit Roastbeef und Fischgerichten ergänzt.

Hier stimmt Service, Qualität und somit auch absolut der Preis. Es ist keine große Straße in der Nähe, es ist ein wundervolles Ambiente und bei gutem Wetter vor allem sehr familienfreundlich, denn es gibt auch einen nigelnagelneuen Spielplatz.

Was will man Meer? Meeresfrüchte? Früchtesalat – zum Dessert. Alles da!

Pizzeria Mini-Golf

Hinterriedstrasse 41

71272 Renningen

07159 3773

http://www.ristorante-minigolf.de

Ionis Tauberbischofsheim

Es ist doch eher selten das man sich seinen Burger im einzelnen zusammenbauen kann wie man das möchte, wenn man nicht gerade selber in der Küche steht, im Ionis in Tauberbischofsheim ist das allerdings das Grundkonzept und es kommt an!

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Vor vielen Jahren habe ich das „Ionis“ in Wertheim bei einem Stadtfest kennenlernen dürfen und mittlerweile gibt es einen Ableger davon im nächstegelegenen Tauberbischofsheim.
In Wertheim war der Grundstein bis heute die leckeren Cocktails und die Bar war auch schon immer gut besucht.
Mittlerweile gehört nicht nur der „Ableger“ in Tauberbischofsheim dazu, sondern auch die Burgermeisterei in Wertheim direkt.
In der Burgermeisterei sei das Modell de Burgerproduktion perfektioniert worden und seid versichert, diese steht nun auf meiner ToDo-Liste.

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Kommen wir zurück zum Ionis in Tauberbischofsheim, es ist leicht versteckt, aber für aufmerksame Autofahrer auch gut ausgeschildert.
Direkt vor der Tür gibt es Parkplätze und selbst wenn diese nicht ausreichen, mit wenigen Schritten lässt sich sicher auch in einer Seitenstraße parken.
Im Eingangsbereich fällt einem umgehend die Außenbewirtung ins Auge mit Sandboden, überschirmten Sitzplätzen und Sitznischen in Form von kleinen Hütten.

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Im Innenbereich fällt sofort die übersichtliche Bar und die Glasfront zur Küche auf…, von weitem kann ma zwar nicht einsehen, aber auf Augenhöhe und direkt davor, kann man beobachten wie alles frisch zubereitet wird.
Und hier kommen wir auch schon zu der Qualität der Speisen, jeder Gast kann sich via Ankreuzzettel seinen Burger selbst zusammen stellen und im Zweifelsfall einen Angestellten fragen, falls eine Option unbekannt wäre.
Meine Kreation bestand aus einem Laugenbrötchen, da ich sie liebe und einem 200g leichten, saftigen Angusrind mit Bergkäse überbacken und frischem Gemüse unterlegt.

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Ich wartete keine 10min auf mein Essen, vor allem deswegen weil sich der Laden gerade erst langsam füllte und somit die Kapazität noch lange nicht am Limit war.
Das Personal ist freundlich und sehr entspannt, ich habe kein einziges Fragezeichen in den Gesichtern erkennen können.

Stefan Kempf arbeitet  gefühlt schon sein ganzes Leben in der Gastronomie und geht in diesem Handwerk auch voll und ganz auf… er steht noch selber am Zapf, hilft in der Küche aus und instruiert seine Leute locker flockig im Vorbeilaufen. Mit den diversen Einrichtungen hat er die Möglichkeit geschaffen, Missstände umgehend zu kompensieren.
Hier spricht die Erfahrung und die Leidenschaft ein stimmiges Bild, einer sehr soliden Gastronomie.

Das mag sich bisher alles sehr gewöhnlich anhören, aber letztendlich kommt es hier auf die Details an, die Cocktails sind exquisit, die Burger gibt es auch gluten & laktosefrei, wahlweise auch mit einem schwarzen Brot (black brioche), selbsredend auch in vegetarischen Varianten und ca. 20 Saucen für den besseren Flutsch.
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Mauritius Leonberg Opening.

Gefühlt alle 2-3Jahre gibt es in Leonberg eine neue Bereicherung im Socialicingbereich. Vor 2 Jahren eröffnete die MiniMusicBar am Marktplatz, kurz darauf bekamen wir eines der modernsten Kinos Europas, dank Familie Lochmann und nun zieht die Restaurantkette „Mauritius“ ebenfalls in unser beschauliches Städtchen. Beim PreOpening am 28.01. wurde ich vom Mauritius zum Essen und Verweilen eingeladen und nahm die Option wahr um mir einen ersten eigenen Eindruck zu verschaffen. Geparkt haben wir am Marktplatz und sind kaum 3min zum Restaurant gelaufen, direkt vor der Tür gäbe es allerdings auch Parkslots, da muss man eben etwas Glück haben. Verfehlen kann man die Institution absolut nicht, denn es liegt direkt an der Hauptstraße und für die warmen Tage gibt es auch eine bereits angelegte Terrasse. Empfangen wurden wir rechtherzlich und uns wurde ein Tisch zugewiesen. Eine Garderobe haben wir keine gesehen und so hingen wir die Jacken über den Stuhl, was an und für sich kein Problem war, aber mein Mantel reichte bis zum Boden – vllt haben wir die Vorrichtung dafür im Eifer des Gefechts übersehen. Unsere Bedienung nahm auch wenige Augenblicke später unsere Getränkewünsche auf und sprach zu dem Empfehlungen für den Tag aus – Tatsächlich nahmen wir das Angebot an und tranken je einen alkoholfreien Cocktail. Wir waren von der Aufmachung der Drinks sehr angetan und konnten es kaum erwarten unser Essen zu ordern. Wir genossen zunächst mal unsere Getränke und stellten dann erschrocken fest das wir so in unserem Gespräch vertieft waren, das gut 20min niemand mehr bei uns war um die Bestellung aufzunehmen. Darauf haben wir uns jemanden hergewunken, da alle sehr aufmerksam waren, wurde das Defizit umgehend ausgeglichen. Das Essen kam zügig und schmeckte phantastisch. Während ich mit dem schwäbischen Schnitzel vorlieb nahm, aß meine Begleitung einen Thunfischsalat, der anscheinend überraschend knackig und frisch gewesen sein soll, also anstandslos perfekt. Mein Schnitzel bestand zwar den Geschmackstest und fiel auch üppig aus, allerdings muss ich gestehen man hätte es optisch etwas attraktiver servieren können. Zugegeben – hier jammere ich auf hohem Niveau. Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen den Nachtisch zu probieren und waren positiv überrascht „cinnamon french toast“ auf der Karte zu entdecken. Neben Apfelküchle und Belgischen Waffeln entschieden wir uns natürlich für die Königsdisziplin. Cinnamon french toast over 9000, fluffig mit Vanilladip und frischen Früchten, ein Dessert für jederman. Zusammenfassend kann man sagen das wir uns rund um wohl gefühlt haben, die Gestaltung und das Ambiente sind detailreich und harmonisch. Bis auf wenige Auffälligkeiten die einem für gewöhnlich gar nicht ins Gewicht fallen würden, gibt es hier tatsächlich 5 von 5 Punkten von uns. Wir freuen uns auf geschmackvolle und lebensfrohe Abende mit strahlendem Personal, leckerem Essen, liebevollem Innenleben und einem gut geschultem Service.

Es weihnachtet sehr.

Ladys & Gentleman, die Menschen unter euch die mich persönlich kennen wissen für gewöhnlich das ich kein Freund von Weihnachten bin, aber ich habe einen Weg gefunden diese Zeit zu genießen und will meine Erfahrungen mit euch teilen. Wenn ihr also auch zu den XmasCrinches gehört, dann bleibt dran.

Wer kennt es nicht? Einkaufsstress, missglückte Planungsmanöver, Streit unter dem Weihnachtsbaum und das nur wegen einer zusammengelogenen Tradition oder wenn man so will, der Kinder wegen.

Häufig höre ich von allen Seiten das sie ebenfalls nicht dacor sind mit den christlichen Feierlichkeiten und befeuern die einzelnen Begebenheiten mit Flüchen und Missgunst, doch wie mit allem im Leben sollte man sich von Dingen und Menschen die einen belasten frei machen und das trifft auch auf das „Fest der Liebe“ zu. Einladungen ausschlagen, der Familie absagen, keine Geschenke besorgen und den Trubel von außen beobachten, wirkt für viele primär befremdlich, ist aber der Schlüssel dazu Weihnachten lieben zu lernen.

Lernen ist hierbei genau das richtige Wort, wir werden in eine Generation hinein geboren die das Fest in vorgegeben Zügen definiert u die dass ist auch der Grund weshalb das für viele so schwer ist, es zu genießen. Der Zwang einer perfekten Gesellschaft, dem Zeitdruck diverser Aufgaben und das ganze Klimbim was für 48Wochen des Jahres einfach hinfällig ist, wird auf einmal zum Fokus eines jeden.

Mich hat der gesamte Zirkus schon in der Jugend genervt und wurde zur gehassten 5. Jahreszeit, also habe ich mich mit wachsender Verantwortung auch derselben entzogen und war dann ab Jahr X bei keinem Fest mehr zugegen und muss sagen das war die beste Entscheidung meines Lebens, denn noch nach 10Jahren höre ich von Angehörigen, die das mittlerweile akzeptiert haben, „Ben sei froh, es gab nur Streit, Hektik und Unbehagen“. Das gibt mir nicht nur recht, sondern lässt mich das von Jahr auf Jahr nur noch mehr genießen.

Aber der ganze Trubel geht ja nicht spurlos an einem vorbei, die Supermärkte sind 6Wochen vorher voller Schokonikoläusen, die TV-Werbung voller potenzieller Geschenkideen und die Youtuber hauen ein Christmasspecial nach dem anderen raus, während im Radio wieder „Last Christmas“ anspielt.

Deswegen habe ich die Zeit genutzt um Freunde wieder zu sehen, die zu den Feiertagen heimkommen und verbrachte viel Zeit mit nicht christlichen Familien, nutze die Tage an jenen keiner eine Minute findet, um die Füße hoch zu legen oder den Haushalt auf Vordermann zu bringen.

Ihr solltet es ausprobieren, die nächsten Verwandten werden es nach 2-3Jahren beneiden, Freunde freuen sich über deine freie Zeit und du kannst die Gelegenheit nutzen um das zu tun wonach dir die Nase steht.

Anbei ein paar Bilder vom Nikolausessen, organisiert von einer guten Freundin, die alljährlich die Crew zusammen trommelt und reichlich Speisen und Unterhaltung reicht. So kann Weihnachten Spaß machen.

Rum -Mehr als nur Havanna & Bacardi (Gewinnspiel)

Rum ist uns weitreichend bekannt aus Cocktails und dem Klassiker RumCola und genau da scheiden sich die Geister. Trinkt man mit dem einen oder mit dem anderen richtig, da ist sich niemand einig.
Was dieses Mysterium betrifft, bin ich bei meinen Recherchen im Web ebenfalls nicht weiter gekommen, aber es gibt regional sehr starke Unterschiede was das betrifft.
Was ebenfalls bekannt ist, ist die Havanna 7Jahre Option die ihre ganz eigene Note hat.

Informationen zum Gewinnspiel gibt es am Ende des Artikels.

Wollen wir uns nicht weiter mit Details aufhalten die wir aus dem Nachtleben kennen, sondern uns den Feinheiten widmen. Im Gegensatz zu Whiskey und Gin kommt der Rum aus den südlichen Regionen dieses Planeten und wird aus Zuckerrohr gewonnen. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts war die damals dänische Hauptstadt Flensburg das  Mekka für Rumfans. (Ja Flensburg war mal dänisch)

Rum entstand im 17.jahrhundert in der karibik und heißt grob übersetzt sowas wie: „Tumult“.
Als Gründer des industrielisierten Rums darf sich Bacardi den Schuh anziehen, denn diese Familienbande produzierte auf Kuba & Jamaika die ersten Mengen für die gesamte Bevölkerung und ist deshalb mit unter anderem eine der reichsten Familien der Welt.
Qualitätsrum zeichnet sich durch die Reifezeit in den Fässern aus gut erkennbar auch an dem ersten gelblichen Farbansatz.

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  • Martinique-Rum: ein ‚Rhum Agricole‘ von der Insel Martinique. Für dieses französische Übersee-Département gibt es das Dekret vom 5. November 1996, nach dem ein „Rhum Vieux Agricole“ mit Appellation d’Origine Contrôlée (AOC) hergestellt werden kann. Folgende Qualitätsstufen sind festgelegt:
      • Weißer Rum (Rhum Agricole AOC blanc) muss mindestens 3 Monate in Edelstahlfässern gelagert werden, um Sauerstoff aufzunehmen und um sich zu homogenisieren.
      • AOC (rhum paille oder rhum ambré) muss mindestens 1 Jahr in Eichenfässern lagern.
      • Mindestens drei Jahre gelagerter Rum wird „alter Rum“ (rhum vieux agricole) genannt. Es gibt folgende drei Qualitätsstufen:
        • VO mindestens 3 Jahre in Eichenfässern gelagert
        • VSOP mindestens 4 Jahre in Eichenfässern gelagert
        • XO mindestens 6 Jahre in Eichenfässern gelagert.
Darüber hinaus gibt es Rum „hors d’age“, der meistens 10 Jahre und länger gelagert ist. Eine Flasche Rum dieser Jahrgangssorten kann leicht mehrere 100 € kosten.
Die verschiedenen Destillerien verwenden Fässer unterschiedlicher Provenienz, teilweise neue Fässer, teilweise solche in denen früher Bourbon Whiskey in den USA gereift wurde oder alte Bordeaux- und Cognacfässer. Dadurch erhält der Rum aus verschiedenen Destillerien verschiedene Geschmacksnoten.
  • Jamaika-Rum zeichnet sich durch einen sehr kräftigen, würzigen Geschmack aus, der manchmal als scharf empfunden wird. Minderwertige Qualitäten sind wegen dieser Geschmacksintensität pur fast nicht trinkbar und werden in der Regel mit Wasser (Grog) oder anderem Alkohol gemischt (verschnitten). Höherwertige Brände werden in Cocktails oder auch pur genossen.
  • Flensburger Rum-Verschnitt – braune Mischung aus Rum, Wasser und Neutralalkohol, die mindestens 5 % Original-Rum enthält, mit Alkoholgehalt von mindestens 37,5 % (meist 40–42 %). Er beruht auf der Tradition alter Flensburger Rumhandelshäuser (Flensburg gehörte lange Zeit zum Einflussgebiet Dänemarks. Der Einfluss Dänemarks rührt daher, dass der dänische König Christian I. 1460 zum Herzog von Schleswig und Grafen von Holstein gewählt wurde.), den aus Dänisch-Westindien importierten Jamaika-Rum mit Monopolalkohol und Wasser auf Trinkstärke zu verschneiden, da im 18. Jahrhundert ein hoher Einfuhrzoll auf importierte Spirituosen erhoben wurde. Der Jamaika-Rum war dazu besonders wegen seines intensiven Geschmacks geeignet. Dieser zuerst von Flensburger Rumhäusern wie beispielsweise Pott, Balle, Hansen, Asmussen und Johannsen angewendete Rum-Verschnitt ist bis heute als Jamaika-Rum-Verschnitt auch bei anderen deutschen Rumhäusern gang und gäbe.
  • Als „Tschechischer Rum“ wurde früher ein aus Zuckerrüben gewonnener Brand bezeichnet. Nach dem EU-Beitritt Tschechiens heißt dieses Getränk nunmehr Tuzemak anstatt Rum.

 

Was gibt es zu gewinnen? Ein Rum Tasting!

Das Team von https://0711tastings.de/ hat mir für deren Tastings *zwei kostenlose Spots zur Verfügung gestellt. *(Bedeutet der Gewinner darf jemanden mitnehmen)
Wenn sie also aus der Region Stuttgart kommen oder einen Termin finden, zu dem sie ohnehin in der Schwabenmetropole residieren, dann lassen sie es sich nicht nehmen an den Tastings teilzunehmen.
Für alle Fans von Whiskey & Gin gibt es ebenfalls dazu Veranstaltungen, als auch Spots auf meinem Blog zu gewinnen. (Einfach auf Whiskey oder Gin klicken)

Wie kann ich gewinnen?

Teilen sie diesen Beitrag auf einer ihrer SocialMedia-Accounts und senden sie mir einen Screenshot von dem geteilten Beitrag auf: benwantsbeer@googlemail.com
Mindestalter 18Jahre!

Bekanntgabe des Gewinners am 23.12.2017 auf diesem Blog, die Gewinner werden allerdings noch einmal über ihre E-Mail benachrichtigt.

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