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Rum -Mehr als nur Havanna & Bacardi (Gewinnspiel)

Rum ist uns weitreichend bekannt aus Cocktails und dem Klassiker RumCola und genau da scheiden sich die Geister. Trinkt man mit dem einen oder mit dem anderen richtig, da ist sich niemand einig.
Was dieses Mysterium betrifft, bin ich bei meinen Recherchen im Web ebenfalls nicht weiter gekommen, aber es gibt regional sehr starke Unterschiede was das betrifft.
Was ebenfalls bekannt ist, ist die Havanna 7Jahre Option die ihre ganz eigene Note hat.

Informationen zum Gewinnspiel gibt es am Ende des Artikels.

Wollen wir uns nicht weiter mit Details aufhalten die wir aus dem Nachtleben kennen, sondern uns den Feinheiten widmen. Im Gegensatz zu Whiskey und Gin kommt der Rum aus den südlichen Regionen dieses Planeten und wird aus Zuckerrohr gewonnen. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts war die damals dänische Hauptstadt Flensburg das  Mekka für Rumfans. (Ja Flensburg war mal dänisch)

Rum entstand im 17.jahrhundert in der karibik und heißt grob übersetzt sowas wie: „Tumult“.
Als Gründer des industrielisierten Rums darf sich Bacardi den Schuh anziehen, denn diese Familienbande produzierte auf Kuba & Jamaika die ersten Mengen für die gesamte Bevölkerung und ist deshalb mit unter anderem eine der reichsten Familien der Welt.
Qualitätsrum zeichnet sich durch die Reifezeit in den Fässern aus gut erkennbar auch an dem ersten gelblichen Farbansatz.

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  • Martinique-Rum: ein ‚Rhum Agricole‘ von der Insel Martinique. Für dieses französische Übersee-Département gibt es das Dekret vom 5. November 1996, nach dem ein „Rhum Vieux Agricole“ mit Appellation d’Origine Contrôlée (AOC) hergestellt werden kann. Folgende Qualitätsstufen sind festgelegt:
      • Weißer Rum (Rhum Agricole AOC blanc) muss mindestens 3 Monate in Edelstahlfässern gelagert werden, um Sauerstoff aufzunehmen und um sich zu homogenisieren.
      • AOC (rhum paille oder rhum ambré) muss mindestens 1 Jahr in Eichenfässern lagern.
      • Mindestens drei Jahre gelagerter Rum wird „alter Rum“ (rhum vieux agricole) genannt. Es gibt folgende drei Qualitätsstufen:
        • VO mindestens 3 Jahre in Eichenfässern gelagert
        • VSOP mindestens 4 Jahre in Eichenfässern gelagert
        • XO mindestens 6 Jahre in Eichenfässern gelagert.
Darüber hinaus gibt es Rum „hors d’age“, der meistens 10 Jahre und länger gelagert ist. Eine Flasche Rum dieser Jahrgangssorten kann leicht mehrere 100 € kosten.
Die verschiedenen Destillerien verwenden Fässer unterschiedlicher Provenienz, teilweise neue Fässer, teilweise solche in denen früher Bourbon Whiskey in den USA gereift wurde oder alte Bordeaux- und Cognacfässer. Dadurch erhält der Rum aus verschiedenen Destillerien verschiedene Geschmacksnoten.
  • Jamaika-Rum zeichnet sich durch einen sehr kräftigen, würzigen Geschmack aus, der manchmal als scharf empfunden wird. Minderwertige Qualitäten sind wegen dieser Geschmacksintensität pur fast nicht trinkbar und werden in der Regel mit Wasser (Grog) oder anderem Alkohol gemischt (verschnitten). Höherwertige Brände werden in Cocktails oder auch pur genossen.
  • Flensburger Rum-Verschnitt – braune Mischung aus Rum, Wasser und Neutralalkohol, die mindestens 5 % Original-Rum enthält, mit Alkoholgehalt von mindestens 37,5 % (meist 40–42 %). Er beruht auf der Tradition alter Flensburger Rumhandelshäuser (Flensburg gehörte lange Zeit zum Einflussgebiet Dänemarks. Der Einfluss Dänemarks rührt daher, dass der dänische König Christian I. 1460 zum Herzog von Schleswig und Grafen von Holstein gewählt wurde.), den aus Dänisch-Westindien importierten Jamaika-Rum mit Monopolalkohol und Wasser auf Trinkstärke zu verschneiden, da im 18. Jahrhundert ein hoher Einfuhrzoll auf importierte Spirituosen erhoben wurde. Der Jamaika-Rum war dazu besonders wegen seines intensiven Geschmacks geeignet. Dieser zuerst von Flensburger Rumhäusern wie beispielsweise Pott, Balle, Hansen, Asmussen und Johannsen angewendete Rum-Verschnitt ist bis heute als Jamaika-Rum-Verschnitt auch bei anderen deutschen Rumhäusern gang und gäbe.
  • Als „Tschechischer Rum“ wurde früher ein aus Zuckerrüben gewonnener Brand bezeichnet. Nach dem EU-Beitritt Tschechiens heißt dieses Getränk nunmehr Tuzemak anstatt Rum.

 

Was gibt es zu gewinnen? Ein Rum Tasting!

Das Team von https://0711tastings.de/ hat mir für deren Tastings *zwei kostenlose Spots zur Verfügung gestellt. *(Bedeutet der Gewinner darf jemanden mitnehmen)
Wenn sie also aus der Region Stuttgart kommen oder einen Termin finden, zu dem sie ohnehin in der Schwabenmetropole residieren, dann lassen sie es sich nicht nehmen an den Tastings teilzunehmen.
Für alle Fans von Whiskey & Gin gibt es ebenfalls dazu Veranstaltungen, als auch Spots auf meinem Blog zu gewinnen. (Einfach auf Whiskey oder Gin klicken)

Wie kann ich gewinnen?

Teilen sie diesen Beitrag auf einer ihrer SocialMedia-Accounts und senden sie mir einen Screenshot von dem geteilten Beitrag auf: benwantsbeer@googlemail.com
Mindestalter 18Jahre!

Bekanntgabe des Gewinners am 23.12.2017 auf diesem Blog, die Gewinner werden allerdings noch einmal über ihre E-Mail benachrichtigt.

Gin – Never ending Trend! (Gewinnspiel)

Der Gewürztrunk aus Geneva / England bedient sich aktuell ausgeprochener Beliebtheit.
Der einstig reine Wacholderschnaps wurde 1690 nur mit englischem Getreide hergestellt, den höchsten Absatz der Neuzeit darf Gordons Co Dry Gin sein eigen nennen.
Es gab sogar einmal eine Gin-Krise, die damit einher ging, das durch die herstellung Alkohol immer günstiger wurde und somit von jedermann konsumiert werden konnte.
Das Britishe Empire führte daraufhin den Gin-Act ein und besteuerte das beliebte Getränk, so das nur noch die Oberklasse sich daran laben konnte.

Informationen zum Gewinnspiel am Ende des Artikels.

Abgesehen vom eher klassischen London Gin, regiert der Genever Gin, Sloe Gin, Old Tom Gin & Dry Gin.
Die Variationen weichen heutzutage so unterschiedlich von einander ab dass das Destillat als solches kaum noch einem Urhersteller verbindlich zuzuordnen wäre.
Französischer Gin (Saffron Gin) ist sehr Zitruslastig und erweitert sich durch die Zutat „Safran“ und hebt sich dadurch deutlich von anderen Gewürzmischungen ab.

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Neben dem oben schon erwöhnten Gordons London Dry Gin, der weltweit bekannt ist und hier zu Lande auch im Aldi erhältlich ist, führen namhafte Bars für gewöhnlich Tanquery & Bombayg als Standarts.
Als gesonderte Varianten des Tanquerys gibt es den No.10 & Malacca, die sich nicht nur im Preis von der Basis abheben.
Jeder der sich mit Gin beschäftigt wird sehr schnell auf Hendricks & beefeater stoßen, welche ebenfalls etabliert sind.
Eher exotisch wirkt da der Gin von der Insel Menorca: „Xoriguer“.

Derzeit erlebt der Gin weltweit einen Boom und das Angebot explodiert förmlich.
Sogar jede deutsche Stadt trumpft mit einem eigenen Produkt in dieser Kategorie auf, sei es der Brandstifter aus Berlin, the Duke aus München, Ferdinand aus dem Saarland, Iris aus dem Schwarzwald oder der absoluten Wahnsinn GINSTR aus Stuttgart.

Anbei habe ich Monkey 47, Adler und Clouds (Bio) hier noch gar nicht angesprochen, aber grundsätzlich empfiehlt sich für die Getränkekunde ein ausführliches Tasting, denn in Sachen Gin, kann man von Hersteller zu Hersteller einen anderen Geschmacksorgasmus erleben.
Hier machen die diversen Gewürzmischungen die Richtung aus, auch Serviervorschläge gibt es zuhauf und kein todsicheres Rezept oder das es jemanden gibt der interveniert.
Manche mischen Honig bei, anderen legen wert auf die beigefügte Gurke, die Vielfalt ist praktisch unendlich.

Was gibt es zu gewinnen? Ein Gin Tasting!

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Wie kann ich gewinnen?

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